Verfahren

Das Verfahren beginnt mit der Stellung eines formlosen Antrages, ggf. unter Vorlage ärztlicher Unterlagen bei der Versicherung.

Diese wird dann die für die weiteren Ermittlungen erforderlichen Daten durch Formulare abfragen und Arztberichte anfordern.

Zu beachten ist allerdings, dass in den Versicherungsbedingungen sog. Obliegenheiten, somit Verpflichtungen des Versicherten enthalten sind.

Diese besagen genau, wie er sich im Falle des Eintritts des Versicherungsfalles zu verhalten hat.

Der Tod der versicherten Person muss beispielsweise der Lebensversicherung oder Unfallversicherung unverzüglich mitgeteilt werden.

In der Krankentagegeldversicherung ist der Eintritt der Arbeitsunfähigkeit und der Wiedereintritt der Arbeitsfähigkeit anzuzeigen.

Im Bereich der Berufsunfähigkeitsversicherung raten wir dringend dazu, bereits im Rahmen der Antragsstellung fachanwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Von besonderer Bedeutung ist bereits bei der Antragsstellung die wahrheitsgemäße und möglichst genaue Schilderung der zuletzt ausgeübten Tätigkeit.
Hierbei sind die ausgeführten Arbeiten genau zu beschreiben und die damit einhergehenden gesundheitlichen Anforderungen, wie Heben und Tragen
von Lasten, Arbeiten unter Zeitdruck, in gebückter Körperhaltung usw. zu schildern.

Das Einschalten eines Anwalts dient in jedem Fall der Beschleunigung des Verfahrens,  aber auch der Sicherung von Beweisen, insbesondere von medizinischen
Befunden.