Arbeitsförderung

Die Arbeitsförderung, meist bezeichnet als Arbeitslosenversicherung, soll insbesondere dem Entstehen von Arbeitslosigkeit entgegenwirken und die Dauer der Arbeitslosigkeit verkürzen. (gem. § 1 SGB III) 

Welche Leistungen kommen in Betracht?

- Arbeitslosengeld (I)
- Insolvenzgeld
- Leistungen zur Teilhabe

Träger aller genannten Leistungen ist die Bundesagentur für Arbeit, also
das Arbeitsamt.

Welche Voraussetzungen müssen vorliegen?

Von besonderer Bedeutung ist das Arbeitslosengeld (I).

Dieses wird gewährt, wenn der Antragssteller in ausreichendem Umfang Beiträge zur Arbeitslosenversicherung einbezahlt hat.

Darüber hinaus ist es erforderlich, dass der Antragsteller gerade nicht in einem Beschäftigungsverhältnis steht, sich aber bemüht, ein solches zu finden und dem Arbeitsmarkt grundsätzlich zur Verfügung steht.

Welche Probleme treten in der Praxis auf?

Probleme treten in der Praxis häufig auf, wenn fraglich ist, ob der Antragssteller aufgrund von gesundheitlichen Einschränkungen in der Lage ist, eine Tätigkeit aufzunehmen.

Diese Konstellation ist besonders häufig, wenn der Antragsteller zuvor Krankengeld bezogen hat und dieses ausläuft.

In diesen Fällen raten wir dringend an, unverzüglich fachanwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, um die erforderlichen Schritte einzuleiten.

Andere Ursachen von Streitigkeiten sind häufig Sperrzeit-  oder Ruhensbescheide nach einer einvernehmlichen Auflösung des Arbeitsverhältnisses oder einer arbeitgeberseitigen Kündigung.